Montag, 7. Dezember 2015

[Kritik] Hexenhaus - Blut für die Zombies



Originaltitel: Dead dudes in the house oder The house on Tombstone Hill

Handlung:

Wir befinden uns im Jahr 1948. Der Film beginnt mit einer alten Dame, die vor der Leiche eines am Boden liegenden Mannes auf und ab läuft. Im Hintergrund nervt dudelnde Musik vom Plattenspieler. Eine junge Frau sitzt scheinbar ungerührt auf dem Sofa und trinkt Tee.
Zurück in die Gegenwart. Eine Gruppe junger Leute hat ein großes altes Haus gekauft und will dieses nun auf Vordermann bringen. So richtig Lust hat scheinbar keiner zumal nicht mal Bier da ist. Kurzerhand macht sich einer der Jungs auf den Weg zur nächsten Tankstelle um die dringend benötigte Flüssignahrung zu kaufen. Derweil betreten die restlichen Leute das Haus, jedoch nicht ohne vorher einen Grabstein, der vor dem Haus steht, zu zerstören. Dies stellt sich schon bald als Fehler heraus.
Die alte Dame aus dem Jahr 1948 steht plötzlich im Haus und wird von den Jugendlichen hinauskommandiert. Niemand schenkt dem Vorfall weiter Beachtung bis die Jungs und Mädels feststellen, dass sie in dem Haus gefangen sind. Keine Tür lässt sich mehr öffnen, auch die Fenster scheinen unkaputtbar...

Meine Meinung:

Der Anfang ist einfach nur lahm. Der ewige Nörgler Bob nervt tierisch, auch die teilweise extrem blöden Handlungen sind ziemlich aus der Luft gegriffen. Obwohl von Anfang an klar ist, wie das Ganze enden wird, gewinnt der Film noch an Fahrt und wird spannend. Als Zombiefilm-Kucker weiß man natürlich, dass mit schöner Regelmäßigkeit einer nach dem anderen sein Leben lassen muss, immer wieder spannend ist es denoch, wer schlußendlich übrig bleibt (oder auch nicht).
Eine sehr stylische Darstellung versteckt sich in dem Film, die ich nicht erwartet hätte: Die kurze Szene der zwei Silouetten vor dem Nachthimmel war einfach nur top!
  
Gute Idee im Film: Waffen aus dem Werkzeugkoffer
Schlechte Idee im Film: "merkwürdige" Gruppendynamik
tollste Szene im Film: das Gespräch der beiden Jungs vorm Nachthimmel
blödeste Szene im Film: der Versuch eine Tür, die man nach innen öffnet, von innen (!) aufzubrechen
Logikrätsel: verschwindende Waffen

Fazit: Geht so...

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