Montag, 7. Dezember 2015

[Kritik] Junk - Resident Zombie

Originaltitel: Junk: Shiryô-gari

Alternativtitel: Zombie Factory, Junk - Everybody fights

Junk

Handlung:

3 Männer und eine Frau fliehen nach einem mehr oder minder geglückten Überfall auf einen Juwelier. Die Beute wollen sie gleich an den Mann bringen und vereinbaren telefonisch einen Treffpunkt zur Übergabe auf einem alten Fabrikgelände. Als die vier in dem verwinkelten Areal umherstreifen treffen sie auf... Zombies!

Meine Meinung:

Bin ich eigentlich der Einzige der Probleme mit Japanern/Chinesen/Vietnamesen hat? Ich kann die nicht auseinanderhalten. Wie gern würd ich mir mal nen original japanischen/chinesischen Horrorfilm ankucken. Aber nach spätestens 10 Minuten hab ich komplett die Durchsicht verloren, weil alle irgendwie gleich aussehen.
Bei diesem Film gehts eigentlich. Was allerdings mehr an dem seltsamen Outfit der Darsteller liegt. So schaut unser Militär-Forscher-Doktor irgendwie stark wie eine asiatische Version von Harry Potter aus, was durch die runde Brille auch noch betont wird. Blondierte Asiaten schauen übrigens auch immer sehr seltsam aus, während der hinterlistige Mafia-/Yakuza-Boss aussieht wie eine Oma. Besonders lustig sind aber nicht die Darsteller sondern das grandiose Fluchtfahrzeug der Gauner. Irgendwann in den 90er schossen die Dinger wie Pilze aus dem Boden: winzig kleine viereckige Transporter-Autos. Von außen scheint das Teil nur einen Mann Besatzung beherbergen zu können, doch in diesem Film passen 4 Mann plus Beute-Säckchen rein.
Das wars in diesem Film dann aber auch schon an Highlights. Die Synchronstimmen sind mal wieder schauderhaft. Kann denn Jeder Synchronsprecher werden? Ich dachte immer, da zählen so Dinge wie Stimmfarbe, Betonung und Unverwechselbarkeit eine Rolle. In diesem Film kommt es mir eher so vor als würden gelangweilte Bauarbeiter was von einem Schreibblock vorlesen.
Die Zombies sind irgendwie so richtig lahm. Einige sind zwar hübsch gemacht, die Mehrzahl läuft aber mit blasser Hautfarbe und geröteten Augen durch die Gegend. Eigentlich schleichen sie eher.
Die Story ist dagegen kaum der Rede wert: Experiment an Toten geht schief, Unwissende stoßen dazu, ein paar sterben, Militär will alles wieder gut machen, macht es aber schlimmer, Unwissende retten alles, Ende.
Die Toten werden in diesem Film mithilfe eines neongrünen Schleims wiedererweckt und ich hab die ganze Zeit überlegt woher ich den kenne. Gabs sowas mal als Spielzeug? Verwechsle ich das mit Slimer von den Ghostbusters? *grübel*

Gute Idee: ?
Schlechte Idee: die Fabrik zu betreten. Bei solchen Treffen bleibt man draußen. Schließlich könnte man sich das Genick brechen und keiner findet einen. Obwohl das dann auch egal wäre.
Tollste Szene: die Corvette, sonst nix
Blödeste Szene: dieses peinliche Rumgeschreie des Blonden weil er ne Schere in den Fuß gekriegt hat
Logikrätsel: der Regisseur/Drehbuchautor will uns allen Ernstes weißmachen, dass ein Zombie nicht nur ein automatisches Selbstzerstörungsprogramm mit einem Tastendruck stoppen kann sondern auch in der Lage ist mal fix ein kleines animiertes Programm zu schreiben? Und wieso wird die Zombiedame von einem Moment auf den anderen weißhaarig???

Fazit: U-( Kann man anschauen, muss man aber nicht.

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